Beispiele für Social Engineering

Unglaublich was für Passwörter manche Menschen verwenden. Andererseits ist das Vorgehen der Interviewerin ein Paradebeispiel für Social Engineering.

Social Engineering [ˈsəʊʃl̩ ˌɛndʒɪˈnɪəɹɪŋ] (engl. eigentlich „angewandte Sozialwissenschaft“, auch „soziale Manipulation“) nennt man zwischenmenschliche Beeinflussungen mit dem Ziel, bei Personen bestimmte Verhalten hervorzurufen, sie zum Beispiel zur Preisgabe von vertraulichen Informationen, zum Kauf eines Produktes oder zur Freigabe von Finanzmitteln zu bewegen. Social Engineers spionieren das persönliche Umfeld ihres Opfers aus, täuschen Identitäten vor oder nutzen Verhaltensweisen wie Autoritätshörigkeit aus, um geheime Informationen oder unbezahlte Dienstleistungen zu erlangen. Meist dient Social Engineering dem Eindringen in ein fremdes Computersystem, um vertrauliche Daten einzusehen; man spricht dann auch von Social Hacking [’hækɪŋ] (vgl. Hacker).

Quelle: Wikipedia

Vielleicht sollte jeder, der diesen Artikel liest, noch mal über seine eigenen Passwörter nachdenken. Ich kann nur Empfehlen, einen

„Password-Safe“ zu verwenden. Ein Password-Safe ist eine Software, in welche Passwörter gesichert gespeichert werden. Somit benötigt man nur noch ein Passwort im Kopf um alle anderen Passwörter zu verwalten. Der gewählte Password-Safe sollte auf jeden Falle einen Passwortgenerator besitzen um neue zufällige Passwörter zu erstellen. Da es für jedes Betriebssystem und Smartphone Password-Safes in unterschiedlichsten Ausführungen gibt, sollte es für unsichere Passwörter keine Ausrede mehr geben. Btw. ich verwende seit ein paar Jahren 1Password. Eine Open-Source Alternative ist z.B. KeePass.

Also macht immer schön Eure Backups und verwendet vernünftige Passwörter.